BIOS-Update ohne Diskettenlaufwerk

Gestern durfte ich mich mal wieder mit einem sehr interessanten Windows7-Problem herumschlagen: Nach einem Absturz des Betriebssystems, ließ sich dieses partout nicht mehr starten. Jedesmal brach der Boot-Vorgang bei der sogenannten classpnp.sys ab - laut Internet ein Treiberproblem, das bereits seit WindowsXP besteht.

Schlussendlich ist es mir aber gelungen, dass Problem zu beheben, ohne Windows neu aufzuspielen und das geht so. Von der Notebook-Herstellerseite die neueste BIOS-Version herunterladen (in meinem Fall gings um das Acer Aspire 5732ZG). Danach galt es dieses nur noch aufzuspielen. Dazu musste ich nur noch eben lernen, wie man unter Windows7 eine Startdiskette in Form eines USB-Sticks erstellen kann. Theoretisch geht das ganz einfach: Einfach auf dem USB-Stick im Arbeitsplatz das Kontextmenu öffnen und formatieren auswählen. Theoretisch kann man dann dort die Option 'Startdiskette erstellen' auswählen. Das ging in meinem Fall natürlich nicht.

Dafür gibts dann aber wieder ein Programm von HP: das HP USB Disk Storage Format Tool. Damit kann man dann den USB Stick entsprechend formatieren. Einziger haken: man braucht schon eine Startdiskette, von der man die Daten kopieren kann. Blöd nur wenn der Rechner kein Diskettenlaufwerk hat, dann kann man die nämlich nicht selbst erstellen. Zum Glück kann man sich die Daten dafür aber auch im Internet besorgen :)

Danach musste ich nur noch die BIOS-Update.Exe auf den USB Stick kopieren und schnell war das BIOS aktualisiert. Windows läuft seit dem übrigens wieder reibunglos. Warum das Problem allerdings erst nach einigen Monaten nach einem Absturz auftritt, ist mir unklar.